Neurodynamik & Nervenmobilisation

Wie funktioniert Nervenmobilisation?
Der therapeutische Ansatz

Wir betrachten das Nervensystem als ein zusammenhängendes Kontinuum von Kopf bis Fuß. Durch spezifische Tests (z. B. den Bragard- oder ULNT-Test) lokalisieren wir die Stelle, an der die neuronale Gleitfähigkeit gestört ist. Die Behandlung erfolgt nicht durch Dehnung – da Nerven extrem empfindlich auf Zug reagieren –, sondern durch „Sliding“ (Gleiten). Wir bewegen den Nerv sanft in seinem Bett, um Verklebungen zu lösen und den intraneuralen Druck zu senken. Dies verbessert die Signalübertragung und lindert neurogene Schmerzen.

Vorteile der neurodynamischen Behandlung
Wann ist dieser Fokus entscheidend?
Häufige Indikationen für Nervenmobilisation:
Was Sie während Ihrer Therapie erwartet

Die Behandlung erfordert Fingerspitzengefühl. Wir bringen Ihren Körper in Positionen, die den betroffenen Nerv sanft unter Spannung setzen, und führen dann oszillierende Bewegungen aus. Dabei achten wir genau auf Ihre Rückmeldung: Das Ziel ist eine sofortige Entspannung des Musters, kein „Durchbeißen“ bei Schmerz. Sie lernen zudem einfache Gleitübungen für zu Hause, um den regenerativen Prozess zwischen den Behandlungsterminen aktiv zu unterstützen und die neurale Mobilität dauerhaft zu sichern.

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